Wenn der Krieg gegen Falten unter dem Motto „Vorbeugung“ steht, dann ist Glykolsäure Ihr bester Verbündeter!
Auch bekannt als Hydroxyessigsäure, ist sie ein alter Bekannter in der Welt der Kosmetik. Sie gehört heute zu den am besten erforschten Säuren, weshalb es nicht verwundert, dass sie so häufig in Hautpflegeprodukten vorkommt.
Glykolsäure ist natürlichen Ursprungs und wird aus Zuckerrohr gewonnen. Sie gehört zur Familie der Alpha-Hydroxysäuren (AHA), zusammen mit anderen bekannten Vertretern wie Apfel- und Milchsäure.
Aus chemischer Sicht hat Glykolsäure eine sehr kleine Molekülgröße, was in der Kosmetik ein großer Vorteil ist, da sie das Eindringen in die Tiefe der Haut erleichtert und so intensive, langanhaltende und sichtbare Wirkungen erzielt.
In kosmetischen Behandlungen wird sie in Konzentrationen von den niedrigsten (bis zu 15 %) bis zu sehr hohen Konzentrationen (zwischen 35–70 %) verwendet, die von Hautärzten zur Behandlung verschiedener Hautprobleme eingesetzt werden.
Das Risiko einer Hautschädigung steigt proportional mit dem Anstieg des Säuregehalts, daher sollte sie nur unter Aufsicht eines Fachmanns angewendet werden.
Glykolsäure in der Dermatologie
Aufgrund ihres niedrigen pH-Werts wählen viele Hautärzte, Chirurgen und Schönheitsmediziner die Anwendung bei der Behandlung von Lichtalterung, Falten, Akne, Melasma, Narben und ähnlichen Problemen.
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Aufgrund ihrer hohen Säurekraft und guten Löslichkeit wird Glykolsäure oft als abschälender Wirkstoff verwendet. Sie ist meist als Wirkstoff in Cremes oder Gelen mit keratolytischer Wirkung enthalten. Sie entfernt die angesammelte Schicht abgestorbener Hautzellen, wodurch die Lederhaut viel glatter und verjüngter erscheint.
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Ein weiterer Vorteil ist, dass sie dank ihrer Fähigkeit, tief in die Haut einzudringen, Feuchtigkeitscremes hilft, in die tieferen Schichten der frisch freigelegten gesunden Haut einzudringen.
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Aufgrund ihrer starken abschälenden Wirkung ist sie eine der Alpha-Hydroxysäuren, die am häufigsten gegen dunkle Flecken eingesetzt wird. In der richtigen Dosierung und in Kombination mit einem aufhellenden Wirkstoff unterstützt sie die Entfernung der oberen Hautschichten, wobei abgestorbene Zellen und Pigmentflecken beseitigt werden. Wenn Sie eine solche kombinierte Behandlung durchführen, verwenden Sie tagsüber unbedingt eine Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, um die neue Haut zu schützen und eine erneute Pigmentierung zu verhindern.
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Die Ergebnisse bei der Behandlung von Akne mit Glykolsäure sind sehr positiv, da die Säure durch das „Polieren“ der Oberhaut den Zustand verbessert und das Auftreten von Pickeln und Mitessern verringert. So verbessert sie den Verhornungsprozess und beschleunigt den Zellwechsel.
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Der Wirkstoff bewältigt auch erfolgreich Narben, die durch Akne verursacht wurden. Er kontrolliert die Talgproduktion und beseitigt den Glanzeffekt.
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Glykolsäure ist wasseranziehend (hygroskopisch), das heißt, sie kann Wassermoleküle aufnehmen und transportieren – eine Eigenschaft, die ihr besonders bei der tiefen Hautbefeuchtung zugutekommt. So verhindert sie vorzeitige Hautalterung und erhält die natürliche Feuchtigkeit und Frische der Haut länger.
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Sie schützt und regt die Bildung von Kollagen und Elastin in der Haut an und steigert so ihre Regenerationsfähigkeit.
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Sie mindert und füllt feine Linien wie Krähenfüße, Falten an der Stirn und an den Mundwinkeln usw. Das Ergebnis ist sichtbar jüngere und glattere Haut.
Glykolsäure in Prozent
Es ist wichtig zu beachten, dass Glykolsäure in verschiedenen Konzentrationen verwendet werden kann und ihre Wirkung auf die Haut direkt davon abhängt. 5–10 % führen zu einer allmählichen Hauterneuerung. Produkte mit diesem Gehalt können täglich zu Hause verwendet werden, wobei das Risiko von Reizungen minimal ist.
In Konzentrationen von 15 bis 30 % sind die Wirkungen der Glykolsäure deutlicher – die Haut erneuert sich schneller, aber der Prozess kann Reizungen oder Rötungen verursachen. Solche Produkte sollten unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden und dienen meist der Vorbereitung der Haut auf ein stärkeres Peeling.
Für ein Peeling zur vollständigen Hauterneuerung werden Produkte mit 35 bis 70 % Glykolsäuregehalt verwendet. Kosmetika mit dieser Konzentration sollten streng von einem Hautarzt angewendet werden, da solche Behandlungen oft eine Erholungszeit und anschließende Pflege zu Hause erfordern.
Wann und wie verwendet man Glykolsäure?
Es wird empfohlen, Produkte mit dieser Säure in den kühleren Monaten in Ihre Pflegeroutine einzubauen, da die Sonnenstrahlung dann nicht so stark ist. Tragen Sie sie abends vor dem Schlafengehen auf die gründlich gereinigte Haut mit sanften, massierenden Bewegungen auf. Wenn Sie Creme oder Tonikum mit diesem Wirkstoff tagsüber verwenden, tragen Sie unbedingt zuerst Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor auf.
Ein weiterer Tipp: Glykolsäure sollte nicht direkt mit der Haut um die Augen in Berührung kommen, da diese Stelle sehr empfindlich ist. Nach den ersten Anwendungen kann ein leichtes Jucken oder Brennen auftreten, aber keine Sorge – dieser Effekt vergeht schnell, und das Ergebnis lohnt sich: weiche und glatte Haut. (Sollte die Reizung länger anhalten, brechen Sie die Anwendung sofort ab und konsultieren Sie bei Bedarf einen Hautarzt.)
Glykolsäure ist ein guter Verbündeter und kann mit anderen Wirkstoffen kombiniert werden, die starke Radikalfänger sind, wie Hyaluronsäure und Kojicsäure. Ihre abschälende Wirkung unterstützt das Eindringen der anderen Wirkstoffe in die Haut, wodurch deren Wirkung intensiver und sichtbarer wird.
In jedem Fall gilt: Für eine reine und strahlende Haut lesen Sie die Etiketten sorgfältig, informieren Sie sich, beurteilen Sie Ihren Bedarf richtig und handeln Sie erst, wenn Sie sich der gewünschten Wirkung sicher sind.
Glykolsäure / Glycolic Acid
Wenn der Krieg gegen Falten unter dem Motto „Vorbeugung“ steht, dann ist Glykolsäure Ihr bester Verbündeter!
Auch bekannt als Hydroxyessigsäure, ist sie ein alter Bekannter in der Welt der Kosmetik. Sie gehört heute zu den am besten erforschten Säuren, weshalb es nicht verwundert, dass sie so häufig in Hautpflegeprodukten vorkommt.
Glykolsäure ist natürlichen Ursprungs und wird aus Zuckerrohr gewonnen. Sie gehört zur Familie der Alpha-Hydroxysäuren (AHA), zusammen mit anderen bekannten Vertretern wie Apfel- und Milchsäure.
Aus chemischer Sicht hat Glykolsäure eine sehr kleine Molekülgröße, was in der Kosmetik ein großer Vorteil ist, da sie das Eindringen in die Tiefe der Haut erleichtert und so intensive, langanhaltende und sichtbare Wirkungen erzielt.
In kosmetischen Behandlungen wird sie in Konzentrationen von den niedrigsten (bis zu 15 %) bis zu sehr hohen Konzentrationen (zwischen 35–70 %) verwendet, die von Hautärzten zur Behandlung verschiedener Hautprobleme eingesetzt werden.
Das Risiko einer Hautschädigung steigt proportional mit dem Anstieg des Säuregehalts, daher sollte sie nur unter Aufsicht eines Fachmanns angewendet werden.
Glykolsäure in der Dermatologie
Aufgrund ihres niedrigen pH-Werts wählen viele Hautärzte, Chirurgen und Schönheitsmediziner die Anwendung bei der Behandlung von Lichtalterung, Falten, Akne, Melasma, Narben und ähnlichen Problemen.
Glykolsäure in Prozent
Es ist wichtig zu beachten, dass Glykolsäure in verschiedenen Konzentrationen verwendet werden kann und ihre Wirkung auf die Haut direkt davon abhängt. 5–10 % führen zu einer allmählichen Hauterneuerung. Produkte mit diesem Gehalt können täglich zu Hause verwendet werden, wobei das Risiko von Reizungen minimal ist.
In Konzentrationen von 15 bis 30 % sind die Wirkungen der Glykolsäure deutlicher – die Haut erneuert sich schneller, aber der Prozess kann Reizungen oder Rötungen verursachen. Solche Produkte sollten unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden und dienen meist der Vorbereitung der Haut auf ein stärkeres Peeling.
Für ein Peeling zur vollständigen Hauterneuerung werden Produkte mit 35 bis 70 % Glykolsäuregehalt verwendet. Kosmetika mit dieser Konzentration sollten streng von einem Hautarzt angewendet werden, da solche Behandlungen oft eine Erholungszeit und anschließende Pflege zu Hause erfordern.
Wann und wie verwendet man Glykolsäure?
Es wird empfohlen, Produkte mit dieser Säure in den kühleren Monaten in Ihre Pflegeroutine einzubauen, da die Sonnenstrahlung dann nicht so stark ist. Tragen Sie sie abends vor dem Schlafengehen auf die gründlich gereinigte Haut mit sanften, massierenden Bewegungen auf. Wenn Sie Creme oder Tonikum mit diesem Wirkstoff tagsüber verwenden, tragen Sie unbedingt zuerst Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor auf.
Ein weiterer Tipp: Glykolsäure sollte nicht direkt mit der Haut um die Augen in Berührung kommen, da diese Stelle sehr empfindlich ist. Nach den ersten Anwendungen kann ein leichtes Jucken oder Brennen auftreten, aber keine Sorge – dieser Effekt vergeht schnell, und das Ergebnis lohnt sich: weiche und glatte Haut. (Sollte die Reizung länger anhalten, brechen Sie die Anwendung sofort ab und konsultieren Sie bei Bedarf einen Hautarzt.)
Glykolsäure ist ein guter Verbündeter und kann mit anderen Wirkstoffen kombiniert werden, die starke Radikalfänger sind, wie Hyaluronsäure und Kojicsäure. Ihre abschälende Wirkung unterstützt das Eindringen der anderen Wirkstoffe in die Haut, wodurch deren Wirkung intensiver und sichtbarer wird.
In jedem Fall gilt: Für eine reine und strahlende Haut lesen Sie die Etiketten sorgfältig, informieren Sie sich, beurteilen Sie Ihren Bedarf richtig und handeln Sie erst, wenn Sie sich der gewünschten Wirkung sicher sind.